Freitag, 14. Mai 2021

Ostergeschenke von meiner Familie

Hallo meine Süssen 

Es ist jetzt schon Mitte Mai und ich bin noch nicht dazu gekommen euch meine tollen Ostergeschenke zu zeigen.


Von meiner Mutter habe ich magnetische Wimpern bekommen. Die funktionieren tatsächlich. :)


Dann habe ich von ihr ein Set von The Body Shop bekommen. Woher hat sie gewusst, dass ich wieder eine neue Body Butter von dieser Marke brauche? Almond Milk & Honey ist vom Duft her eher mild, perfekt für meinen extremen Geruchssinn während der Schwangerschaft.


Dazu gab es diesen süssen Kulturbeutel. Seit einigen Monaten stehe ich total auf gelb. Ob das auch mit der Schwangerschaft zusammenhängt oder mit dem Frühling, der ewig auf sich warten lässt?


Dann noch leckere Schokohasen von Läderach. Ich liebe frische Schokolade! 


Von meiner Schwester habe ich das Schwangerschafts-Pflegeöl von Weleda...


...und ein bekanntes, italienisches Babypuder bekommen.

Dann habe ich mir von ihr, da sie kurz davor bei IKEA war, meine geliebten Flaschen gewünscht. Sie hat mir und meinem Mann je eine geholt.


Zum testen hat sie mir einen veganen Proteinshake geschenkt.

Was habt ihr zu Ostern bekommen? Oder wisst ihr das gar nicht mehr?

Vanessa

Donnerstag, 13. Mai 2021

#ichzeigemeinkindnicht

Hallo meine Lieben 

Ob ich mein Kind auf dem Blog oder auf Instagram zeigen werde? Ich weiss es noch nicht. Ein Kind bringt viele wichtige Entscheidungen mit sich. Egal wie man sich entschliesst, es gibt immer jemanden, der es schlecht findet.


Ob man Kinder in den persönlichen Grundrechten verletzt oder gar gefährdet, wenn man Fotos ins Netz stellt, sei dahingestellt. Etwas, was gewisse #ichzeigedichnicht Insta-Eltern (egal ob kleine oder grosse) machen, finde ich schon fast schlimmer.

Keine Fotos vom Gesicht, aber vom Hintern

Viele Eltern entscheiden sich, ihre Kinder zwar zu zeigen, aber ohne, dass man das Gesicht erkennt. Es wird entweder verdeckt oder unerkennbar gemacht. An und für sich ein guter Kompromiss. Mir ist einfach aufgefallen, dass genau solche Mütter ihr Kind dann von hinten fotografieren - nicht selten in einer nassen, enganliegenden Badehose. Schön heuchlerisch noch den Hashtag #ichzeigedichnicht drunter. Oder eine tolle Windelkooperation, indem man den Hintern des Babys gekonnt in Szene setzt. Hauptsache man sieht das Gesicht nicht. Ob man so das Kind vor Pädophilen schützt? Ob man so die Grundrechte des Kindes schützt? Kinder vermarkten gerät immer mehr in Verruf. Eine Kooperation mit so viel nackter Kinderhaut geht sogar noch weiter.

Blossstellen

„Mäuschen ist krank, heute kommen keine Stories mehr“. Hört sich nach einer fürsorglichen Mutter an, die das einzige Richtige tut. Doch was folgt kurze Zeit später? Eine Story nach der anderen, bei der die #ichzeigedichnicht Instagrammerin detailliert schildert, wie sie seit Stunden Kot und Erbrochenes des Kindes beseitigen muss. 

Heute ist es mir egal, über Durchfall oder andere unappetitliche Krankheiten zu sprechen. Wer noch nie Durchfall hatte darf jetzt den ersten Stein werfen. Als Kind war das anders. Durchfall, Erbrechen, alles was aus der Nase lief und so weiter war sehr beschämend. Darüber hat man nicht geredet, denn die anderen Kinder könnten sich über einem witzig machen. In die Hose machen sich ja nur Babys...

Warum schützen gewisse Eltern ihre Kinder, indem sie das Gesicht des Kindes nicht zeigen, plappern aber ständig intimes aus? Das könnten doch auch Kameraden aus der Kita sehen. Auch wenn nicht, wirklich fair dem Kind gegenüber ist es nicht.  

Vor allem sind es immer diese „ach so gestressten“ Mütter, die immer keine Zeit haben, aber live Updates über die privatesten Dinge des Kindes preisgeben. Natürlich mit zensiertem Gesicht. 

Ständig den genauen Standort preisgeben 

Mir ist aufgefallen, dass ausgerechnet die #ichzeigedichnicht Mütter ständig online sind und jeden Schritt und Tritt mit der Welt teilen. Sie zeigen prominente Orte in der Gegend, die sie häufig aufsuchen. Bei manchen könnte man denken, sie teilen den Live-Standort mit ihrer Community. Schon mehrmals konnte ich den Wohnort richtig erraten. Das kann aber nicht nur ich, sondern auch der Pädophile, der sich zuvor am Hintern des Strandfotos aufgegeilt hat. 

Das sind häufig die Mütter, die ab und zu in Stories erzählen, wie wichtig es ist, die Kinder zu schützen und die Gesichter nicht zu zeigen. Oder manche diese Prototypen hören irgendwann auch auf, den Namen des Kindes öffentlich zu nennen. Hauptsache, alle wissen ständig, wo sich die Kinder aufhalten.

Wichtig!

Ich will niemanden verurteilen. Vielleicht werde ich auch so. Ich finde es einfach wichtig darüber nachzudenken. Vielleicht merken es diese Eltern auch gar nicht. Jeder ist bemüht das Beste für sein Kind zu machen. Und es wird immer jemanden geben, der es falsch findet.

Was hält ihr von Kinderfotos im Netz? Sind euch auch schon so widersprüchliche Eltern aufgefallen?

Vanessa

Sonntag, 9. Mai 2021

Neues von unserem Baby SSW13 / Downsyndrom?

Hallo meine Süssen 

Heute nehme ich euch zu einer Untersuchung in der 13. Schwangerschaftswoche mit. Da haben wir auch das Geschlecht erfahren.

Das Baby hat fleissig geturnt. Hier macht es „die Uhr“:


So süss. *_* Am Schluss hat es Schluckauf. Seht ihr das? :-D

Es kann sich auch ganz schnell bewegen:


Es ist so eindrücklich, was so ein kleines Lebewesen schon alles kann. *_*

Die Füsschen waren da schon einen Centimeter gross. Das ganze Baby von Scheitel bis Steiss 6.6 Centimeter.

Die Ärztin hat gesagt, es hat eine gute Feinmotorik, als sie es sich so bewegen sah. Auch sonst scheint alles in Ordnung zu sein. Weitere Trisomomie-Tests wollen wir nicht machen lassen. Wenn man das Downsyndrom diagnostiziert bekommt, kann man es ja nicht ändern. 

Entweder man nimmt das Kind, wie es ist, oder man steht vor der schlimmsten Entscheidung seines Lebens.

In den letzten Wochen habe ich mitbekommen, wie Frauen oder Paare im Netz beschimpft werden, wenn sie sich für weitere pränatale Diagnostik wie zum Beispiel den Bluttest oder den Fruchtwassertest entscheiden. Ist doch jedem selbst überlassen... Auch wenn ich das nicht machen lasse, muss ich doch nicht andere für ihre Entscheidungen beschimpfen.

Nun wieder zurück zu mir: Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht wirklich einen Babybauch. Die Woche drauf, in der 14. Schwangereschaftswoche, war er dann plötzlich sehr gut sichtbar. :) 

Während und nach dem Termin habe ich richtig gestrahlt. Leider kann ich vor lauter Beschwerden meine Schwangerschaft nicht immer geniessen, aber solche Momente zeigen mir, wie sehr es sich lohnt. <3

Auf was ihr euch freuen könnt? Nächste Woche gibt es endlich unser Gender Reveal und ihr erfährt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. ;)

Soll ich euch künftig wieder mit süssen Videos zu unseren Kontrollen mitnehmen? Was denkt ihr, ist es ein Mädchen oder ein Junge? 

Vanessa

Freitag, 7. Mai 2021

DM-Haul Mai 2021

Hallo meine Lieben

Nachdem ich euch die letzten Wochen mit endlos langen Blogposts zugetextet habe, lasse ich bei diesem Haul einfach mal die Bilder sprechen:









PS: Morgen zeige ich euch ein paar süsse Videos von unserem Baby. :)

Welche Produkte benutzt ihr auch? Und welche soll ich euch ausführlicher vorstellen? 

Vanessa

Sonntag, 2. Mai 2021

NYX SHINE LOUD Boundary Pusher

Hallo meine Hübschen

Bei meinem letzten DM-Haul *klick* habe ich euch meinen NYX SHINE LOUD Lipstick in der Farbe Boundary Pusher gezeigt.


Heute habe ich für euch ein Tragebild dazu und erzähle euch bisschen mehr über den aktuell wohl gehyptesten Lippenstift.

Besonders wichtig ist die richtige Anwendung, damit er hält was er verspricht. Man darf davor keine Pflege verwenden und auch nur eine Schicht auftragen, die sowieso deckend genug ist. Sonst bröckelt er. 

Richtig aufgetragen hält er dann bis abends, auch wenn ich esse oder trinke. Nach dem Zähne putzen frische ich einfach den Gloss auf.


Der SHINE LOUD von NYX ist nicht so geschmeidig wie mein liebster, flüssiger Lippenstift von KIKO *klick*, er trocknet die Lippen aber auch nicht aus und hält sogar noch länger.

Habt ihr schon einen SHINE LOUD? Holt ihr euch noch einen oder ist er nichts für euch?

Vanessa

Freitag, 30. April 2021

T-Shirts von Garibald.de

Hallo meine Hübschen

Mein Mann kümmert sich so gut seit der Schwangerschaft um  mich, deswegen wollte ich ihn mit was ganz Besonderem überraschen.

Ich habe bei Garibald.de ein Shirt gefunden, welches ihn perfekt beschreibt:


So wie er zu mir ist, wird er bestimmt auch zu unserem Kind sein. Dieses T-Shirt beschreibt ihn soo gut. *_* 

Er stand richtig glücklich und stolz vor dem Spiegel als er es anprobiert hatte. Er war total gerührt, dass ich ihn fürsorglich, verständnisvoll, zuverlässig und beschützend finde. Er hat so gestrahlt. *_* Es war wirklich die perfekte Art ihm danke zu sagen, für alles was er seit Februar für uns leistet.

Dieses T-Shirt ist auch genau das Richtige für eine Baby Shower oder später dann für einen Kindergeburtstag.

Dann habe ich ihm noch was anderes ausgesucht:


So bescheiden wie er ist, hatte er erst bisschen Hemmungen davor ein Shirt mit der Aufschrift  „King“ zu tragen. Aber er ist halt mein König. :) Der Aufdruck sieht richtig stylisch aus.

Die Shirts sind von der Länge perfekt und sitzen gut um Schultern und Arme. Ein richtig moderner Schnitt. Das ist bei Motto-Shirts nicht immer so. 

Die Qualität ist wirklich super. Die Oberteile bestehen zu 100% aus Baumwolle. Der Aufdruck ist richtig intensiv und von weitem gut lesbar. Die Shirts kamen schnell aus Polen an und waren knitterfrei. Wir haben sie nach dem anprobieren unsorgfältig wieder in die Verpackung gedrückt und als wir dann Fotos machen wollten, waren sie voller Knitter. Naja... 

Schaut also mal bei Garibald vorbei, dieser Shop hat so viel Originelles im Angebot. Nicht nur für Väter, sondern auch für Mütter, Babys, Grossmütter, Grossväter, Krankenschwestern, Elektriker, Motorrad-Fans und für so viele andere Menschen. :) Wer keine Shirts mag, findet vielleicht eine passende Tasse oder ein Kissen. 

Wen würdet ihr mit einem so originellen Geschenk überraschen?

Vanessa

Montag, 26. April 2021

Hormonfrei verhüten / Tabu Lust der Frau und ihr Körper

Hallo meine Süssen

Erstmal wollte ich mich für den ganzen lieben Zuspruch, den ich bei meinem Blogpost „Tipps zum schwanger werden“ von euch bekommen habe, bedanken. Falls ihr ihn noch nicht gelesen habt: *klick*.
Ich habe mich sehr gefreut und es ist schön zu sehen, dass hier auch Menschen sind, die nicht nur oberflächlich unterhalten werden möchten.

Jeder soll selbst wissen, was er seinem Körper antut, aber ich bin seit vielen Jahren gegen hormonelle Verhütungsmittel und würde jedem davon abraten. Viele Ärzte preisen es aber als Allheilmittel an. Klar, für sie ist es leicht verdientes Geld.

Keine Periode? Hormonelles Verhütungsmittel!
Unregelmässige Periode? Hormonelles Verhütungsmittel!
Zu starke Periode? Hormonelles Verhütungsmittel!
Eisenmangel? Hormonelles Verhütungsmittel!
Akne? Hormonelles Verhütungsmittel!
PMS? Hormonelles Verhütungsmittel!
Du willst volleres Haar? Hormonelles Verhütungsmittel!
Du willst grössere Brüste? Hormonelles Verhütungsmittel!

Das ist aber kein Wundermittel sondern ein Eingriff in den Körper mit vielen Nebenwirkungen. Da vergisst man ja, was es eigentlich ist: Empfängnisverhütung. 

Viel mehr sollte man seinen Körper kennenlernen und Zeichnen deuten. Mit künstlichen Hormonen geht das nicht. 

Jetzt erkläre ich euch den Zyklus Schritt für Schritt:

Beginn des Zyklus:

Der Zyklus beginnt mit dem einsetzen der Periode. Notiert euch diesen Tag unbedingt, am besten in einer App. Die kalkuliert dann auch, wie lange eure Zyklusdauer ist. Zu diesem Zeitpunkt ist man nicht fruchtbar.

Die „gute“ Zeit bis zum Eisprung:

Wenn die Periode vorüber ist, dann fühlt Frau sich so gut wie sonst nie in ihrem Zyklus. Geniesst diese Zeit, denn bis zum Eisprung steigert sich dieser positive Zustand sogar. Aber Achtung: Da der Samen des Mannes mehrere Tage im Körper der Frau überlebt, sollte man in dieser Zeit mit Kondomen verhüten. Allgemein empfehle ich, lieber einmal mehr ein Präservativ zu verwenden als zu wenig. Aber zu diesem wichtigen Thema komme ich nochmals ausführlich zu sprechen (oder schreiben).

Der Eisprung:

Ich persönlich habe den Eisprung, nachdem ich meinen Körper besser kennengelernt habe, jeden Monat bemerkt. Man „fühlt“ ihn, manchmal mit einem leichten Stechen oder Ziehen im Unterleib. Manchmal kann er auch richtig wehtun. In der Zeit rund um den Eisprung kann eine Eizelle befruchtet  werden. Deswegen ist es auch hier wichtig, mit Kondomen zu verhüten. 

PMS: 

Kaum ist der Eisprung vorbei, kommt der für mich persönlich schlimmste Teil am Zyklus: das prämenstruelle Syndrom. Die Symptome sind endlos lang. Es kann einem alles mögliche wehtun und teilweise ist man richtig depressiv, auch wenn alles gerade perfekt läuft. Zum Glück empfindet das nicht jede Frau so extrem, aber die Periode kündigt sich immer an. Mal stärker, mal weniger stark. Das kann Monat für Monat richtig ätzend sein, gehört aber zum Frau sein dazu. Lasst euch von Ärzten nicht voreilig unnötig Hormone und Medikamente aufschwatzen. Ich empfehle eher, mal akut was gegen die Schmerzen zu nehmen, sich gut zu erholen und sich Gutes tun. Irgendwann kommt die Erleichterung indem die Periode einsetzt. Der erste und zweite Tag können sehr anstrengend sein, dann geht es wieder bergauf.

Das Gute daran: Ihr könnt zu diesem Zeitpunkt nicht mehr schwanger werden. Ihr könnt also auch mal Kondome weglassen, wenn ihr das mögt und das Ganze ohne Unterbrechung geniessen. Sex ist übrigens, in meinen Augen, die beste „Medizin“ gegen PMS. 

Die Periode:

Damit sind wir wieder beim ersten Punkt angelangt und der Kreislauf schliesst sich. Ich will aber noch was Wichtiges dazu sagen: Die Periode ist natürlich und wichtig und soll nicht verhindert werden! Der Körper rächt sich sonst! Also Vorsicht beim Pille durchnehmen oder beim Einsetzen einer Hormonspirale.

Es gibt auch noch andere Methoden, herauszufinden, wo man im Zyklus steht. Zum Beispiel mit Temperatur messen. Damit habe ich aber keine Erfahrungen.

Lasst euch von niemandem drängen hormonell zu verhüten. Nicht von Ärzten, nicht vom Partner, nicht von den Eltern und auch nicht von Freundinnen.


Es gibt nämlich ein altbewährtes, hormonfreies Verhütungsmittel, auf viel zu wenig eingegangen wird. Deswegen werde ich es jetzt machen: Das Kondom.

In meinen Augen ist das Kondom, so simpel es auch ist, das beste Verhütungsmittel. Es schützt vor Krankheiten und vor ungewollter Schwangerschaft. Es hat für viele einfach einen Nachteil: Man fühlt weniger. Da ich mit meinen aufklärenden Blogpost die weibliche Lust enttabuisieren möchte, sag ich euch offen und ehrlich: Nicht nur der Mann, auch die Frau fühlt damit weniger. Ein Grund, weshalb auch einige Frauen Kondome nicht so mögen und keine benutzen wollen. Über solche Sachen redet man offen unter Freundinnen, über natürliche Sachen die im eigenen Körper passieren aber nicht. Das ist aber ein anderes Thema und dazu komme ich später zu sprechen. 

Manche Frauen, aber auch Männer, bekommen durch Präservative auch Juckreiz. Das kann, muss aber nicht nur am Latex liegen. 

Am besten testet ihr euch durch das Sortiment durch. Besser als sich durch Hormonpräparate zu testen.

Es gibt auch sehr Dünne, die wirklich sehr gefühlsecht sind und von denen man keinen Juckreiz bekommt.

Einmal habe ich gesehen, wie eine Bloggerin bei einem „Aufgebraucht“ Kondome reviewt hat. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich es anfangs befremdlich fand. Dann habe ich darüber nachgedacht und ich fand es so toll von ihr, die Gummis als ganz normales Drogerie-Aufbrauchprodukt vorzustellen und ihre Meinung dazu zu äussern.

Ich persönlich wurde mit Blogs von Blogger / Blogspot mit Anfang zwanzig fertig aufgeklärt. Danke an alle, die so offen über ihren Körper und ihre Schwangerschaft, die Geburt, das Wochenbett und die Stillzeit geredet haben! Zum Beispiel über den Wochenfluss redet niemand und man wird nirgends darüber aufgeklärt - nicht in der Schule, nicht beim Gynäkologen / bei der Gynäkologin und auch nicht unter Frauen (unter Freundinnen, zwischen Mutter und Tochter). Über die Blutung, die nach der Schwangerschaft über Wochen anhalten soll, habe ich tatsächlich das erste Mal was auf einem Blog gelesen.

Wichtiges Schlusswort: 

So lange ihr einen unregelmässigen Zyklus habt, verhütet am besten erstmal durchgehend mit Kondomen. Ich persönlich finde das besser, als den Körper mit Hormonen noch weiter  durcheinander zu bringen. Aber jeder wie er möchte...

Ich habe jahrelang ohne hormonelles Verhütungsmittel verhütet und bin nie schwanger geworden. Als ich schwanger werden wollte, hat es beim zweiten Übungszyklus geklappt. Für mich ist es also die beste Methode.

Wie verhütet ihr? Eure Erfahrungen mit Pille, Spirale und Co.?

Vanessa

Sonntag, 25. April 2021

Gemischter Haul April 2021

Hallo meine Lieben 

Nach etwas mehr als einem halben Jahr habe ich meinen Lieblingslippenstift, den UNLIMITED DOUBLE TOUCH in der Farbe 121 dark rosy chestnut von KIKO Milano, nachgekauft. Mehr zu diesem flüssigen Lippenstift erfährt ihr hier: *klick*.


Wir haben uns wieder unser geliebtes, italienisches Waschmittel geholt.


Es soll jetzt neu auch ohne Mikroplastik auskommen. Finde ich richtig toll, da es echt selten vorkommt. Denn das Mikroplastik soll dem Flüssigwaschmittel angeblich seine gelartige Konsistenz verleihen. 


Dann noch was, was ich nicht gekauft, sondern geschenkt bekommen habe:


Die Oma von meinem Mann hat eine neue Nachbarin, die Naturkosmetik selber herstellt und zum Beispiel auch ihre eigenen Ringelblumen anpflanzt. Diese Lippenpflege hält durch ihre wachsartige Konsistenz lange auf den Lippen und pflegt sie richtig gut. Ich mag sie sehr gerne.

Schaut auf jeden Fall morgen auf meinen Blog vorbei, denn ich werde nicht nur am Wochenende bloggen. Morgen schreibe ich ausführlich über hormonfreie Verhütung und über Sachen, die sonst leider fast keiner redet.

Womit wäscht ihr? Euer Lieblingslippenstift?

Vanessa

Freitag, 23. April 2021

Wie habe ich die Schwangerschaft verkündet?

Hallo meine Hübschen 

Die Schwangerschaft verkünden ist wirklich sehr emotional und einzigartig. 

Als erstes habe ich „die Tanten“ eingeweiht. Suad *klick*, mit der ich schon seit über 15 Jahre befreundet bin, war die Erste. Ich gehörte auch zu den ersten, die erfuhren, dass sie ihre Tochter Soraya erwartet. Die Kleine war die Zweite. Sie hat sich auch riesig gefreut und hat mit meinem Bauch, also mit dem Baby, geredet. Sooo süss. 

Meine Schwester Sabrina war die Nächste. Auch ihre Freude war riesig, aber sie durfte sie mit niemandem aus der Familie teilen. Ihr kann man wirklich vertrauen, denn sie hielt bis zum Schluss dicht.

Sabrina, Suad und Soraya haben es so früh erfahren, da war alles noch „unsicher“. Ihnen habe ich es einfach „gesagt“, ohne was zu überreichen. 


Dann habe ich eine andere, beste Freundin Alexandra *klick*, mit der ich schon seit 12 Jahren befreundet bin, das erste Mal seit Silvester getroffen. Bei ihrem Besuch habe ich ihr ein Foto von uns überreicht, auf dem „Tante Alexandra“ stand. Auch ihre Reaktion war soo schön und ihre Freude riesengross. 

Dann kam die grosse Verkündung in der Familie. Mein Mann und ich sind die allerersten. Wir machen unsere Eltern zum ersten Mal zu Grosseltern und ich meine Grosseltern zu Urgrosseltern. Lucas hat noch eine lebende Oma und auch sie wird durch uns zum ersten Mal Uroma.

Für meine Mama und ihre Eltern habe ich mir was ganz Besonderes überlegt: Beschriftete Weingläser. Die habe ich auf svilmoon.ch bestellt. Schaut da mal vorbei, es ist ein kleiner, aber feiner Shop mit besonderen Sachen und schönem Schmuck. Vielleicht findet ihr was Passendes für den bevorstehenden Muttertag.


Die Gläser wurden auf meinen Wunsch von Hand beklebt. Zur Auswahl standen Wein- oder Longgläser und man kann zwischen Silber, Gelb- und Roségold entscheiden.

Bevor ich euch von den weiteren Reaktionen erzähle, noch einen kleinen Italienischkurs:

Nonna = Oma
Nonno = Opa
Bisnonna = Uroma
Bisnonno = Uropa

Meine Mutter konnte ihr/unser Glück kaum fassen als sie das Weinglas auspackte. Sie hat sich so sehr gefreut über ihre „Beförderung“ von Mama zur Oma. Da sie keinen Wein trinkt, hat das Glas einen Ehrenplatz in ihrer Vitrine.


Anschliessend war die Verkündung bei ihren Eltern. Meine Oma war beim auspacken etwas schneller, hatte aber eine „etwas lange Leitung“. Mein 89-jähriger Opa hat echte Adleraugen. Er hat aus dem Augenwinkel beim Glas meiner Nonna „Bisnonna“ gelesen und wusste sofort, was Sache ist. Als es meine Grossmutter dann auch verstanden hat, ist sie vor Freude sofort aufgesprungen.


Am Ostermontag stand der 86. Geburtstag meines Opas väterlicherseits an. Für ihn hatte ich ein unvergessliches Oster- und Geburtstagsgeschenk. Meinen Grosseltern habe ich je ein Kinderfoto von mir, wo die beiden mich im Arm hielten, in einem Umschlag übergeben. Auf dem Bild stand dann auch Bisnonna und Bisnonno.

Mein Grossvater ging in die Küche um sich ein Messer zu holen um den Umschlag besser öffnen zu können. Ich ging hinterher um den Moment nicht zu verpassen. Mein Nonno sieht leider nur noch sehr schlecht. Er zog seine Brille an und konnte den Schriftzug, den ich extra gross gewählt hatte, mit seinen eigenen Augen lesen! *_* Er sagte: Ich bin ja noch gar nicht Bisnonno.“ Dann habe ich gesagt: „Aber bald!“. Er hat sich soo sehr gefreut und war so stolz.

Als wir zurück ins Wohnzimmer sind, hielt meine Oma ihren Umschlag noch ungeöffnet in der Hand. Ich habe ihr gesagt, sie soll ihn doch endlich öffnen. Da ist mein Opa aber schon zu Lucas gegangen, hat ihm gratuliert und ihn Papa genannt. Da wusste meine Nonna natürlich sofort, was die Überraschung sein sollte. Auch sie war voller Freude und Stolz. 

Vor allem mein Opa hat beide Fotos so oft mit so viel Liebe angeschaut. War richtig süss. *_*


Wie wir die Schwangerschaft Lucas‘ Familie verkündet haben, erzähle ich euch ein anderes Mal. Das würde sonst den Rahmen sprengen. :) War auf jeden Fall auch sehr originell. 

Wer sich jetzt fragt, warum wir es meinem Vater nicht „gesagt“ haben: Er wusste es schon vor uns. :) Er ist vor fast neun Jahren verstorben und hat uns bestimmt geholfen, dass unser grosser Wunsch so schnell in Erfüllung gegangen ist und wir bisher gesund durch die Schwangerschaft gekommen sind. <3

Wie würdet ihr eine Schwangerschaft verkünden? Oder hattet ihr schon mal dieses Glück? Wie waren die Reaktionen?

Vanessa

Sonntag, 18. April 2021

Tipps zum schwanger werden

Hallo meine Lieben

Mit diesem Blogpost will ich niemanden unter Druck setzen. Die Natur ist unberechenbar und jeder Mensch anders - auf seine Art perfekt. Es geht um meine Erfahrungen und was ich empfehle. Mein Geheimnis ist:

Hört auf euren Körper!

Heutzutage ist man viel weniger achtsam. Dabei sagt einem der Körper (fast) immer was er braucht. Ignoriert diese Zeichen nicht! Egal ob es darum geht schwanger zu werden, zu verhüten oder ganz alltägliche Dinge wie schlafen, essen, Sex, Sport, Stress oder die Gesundheit.

Jeder soll selbst wissen, was er seinem Körper antut, aber ich bin seit vielen Jahren gegen hormonelle Verhütungsmittel und würde jedem davon abraten. Darüber werde ich aber noch einen separaten Artikel schreiben.

Viel mehr sollte man seinen Körper kennenlernen und Zeichnen deuten. 

So habe ich es jahrelang gemacht und wurde nie ungewollt schwanger und als wir uns ein Baby gewünscht haben, war der Test im zweiten Monat üben positiv.


Aber auf was habe ich geachtet? Man muss erstmal den weiblichen Zyklus kennen, denn der Körper sendet einem immer viele Signale.

Beginn des Zyklus:

Der Zyklus beginnt mit dem einsetzen der Periode. Notiert euch diesen Tag unbedingt, am besten in einer App. Die kalkuliert dann auch, wie lange eure Zyklusdauer ist. Zu diesem Zeitpunkt ist man nicht fruchtbar.

Die „gute“ Zeit bis zum Eisprung:

Wenn die Periode vorüber ist, dann fühlt Frau sich so gut wie sonst nie in ihrem Zyklus. Geniesst diese Zeit, denn bis zum Eisprung steigert sich dieser positive Zustand sogar. Wenn man einen Kinderwunsch hat, dann ist das die beste Zeit, mit dem Partner regelmässig intim zu werden. Jeden zweiten Tag wird da empfohlen, damit das Sperma immer frisch produziert wird. 

Der Eisprung:

Ich persönlich habe den Eisprung, nachdem ich meinen Körper besser kennengelernt habe, jeden Monat bemerkt. Man „fühlt“ ihn, manchmal mit einem leichten Stechen oder Ziehen im Unterleib. Manchmal kann er auch richtig wehtun. Nur in der Zeit rund um den Eisprung kann eine Frau schwanger werden. Deswegen empfiehlt es sich auch da, bei einem Kinderwunsch, ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben.

PMS: 

Kaum ist der Eisprung vorbei, kommt der für mich persönlich schlimmste Teil am Zyklus: das prämenstruelle Syndrom. Die Symptome sind endlos lang. Es kann einem alles mögliche wehtun und teilweise ist man richtig depressiv, auch wenn alles gerade perfekt läuft. Zum Glück empfindet das nicht jede Frau so extrem, aber die Periode kündigt sich immer an. Mal stärker, mal weniger stark. Das kann Monat für Monat richtig ätzend sein, gehört aber zum Frau sein dazu. Lasst euch von Ärzten nicht voreilig unnötig Hormone und Medikamente aufschwatzen. Ich empfehle eher, mal akut was gegen die Schmerzen zu nehmen, sich gut zu erholen und sich Gutes tun. Irgendwann kommt die Erleichterung indem die Periode einsetzt. Der erste und zweite Tag können sehr anstrengend sein, dann geht es wieder bergauf.

Übrigens: Wenn man schwanger ist, dann fühlt es sich anfangs ähnlich an wie PMS. Schuld daran ist vor allem das Gelbkörperhormon Progesteron. Da gibt es aber kleine Unterschiede. Soll ich auch mal über dieses Thema einen Blogpost schreiben? Über Symptome einer Schwangerschaft?

Als erstes werde ich aber über Verhütung sprechen, ein sehr wichtiges Thema, welches leider unnötig heute noch tabuisiert wird.

Mit der Zeit kennt ihr euren Körper so gut, dass ihr jeden Tag genau sagen könnt, wo ihr genau im Zyklus steht. Das braucht aber viel Übung und Achtsamkeit. Wenn man einmal so weit ist, dann möchte man sich das nie wieder durch die Zufuhr von Hormonen kaputt machen lassen.

Wenn ihr euren Zyklus genau kennt, dann könnt ihr euch viel Geld für einen Fertilitätsmonitor sparen.

Ein gesunder Lifestyle:

Auf die Gesundheit zu achten ist auch hier, wie sonst auch überall im Leben, sehr wichtig. Lasst euch zum Beispiel bei einem Kinderwunsch die Blutwerte checken. Reicht das Eisen? Dieses Gebot gilt nicht nur für die Frau, sondern auch für den Mann. Ernährt euch ausgewogen, verzichtet auf Alkohol und Rauchen und vermeidet Stress. Wichtig aber: Zur Entspannung sollte der Mann, vor allem während den fruchtbaren Tagen der Frau, auf Sauna oder heisse Bäder verzichten. 

Geduld und sich keinen Stress machen:

Das ist mein letzter Tipp: Setzt euch nicht unter Druck und reduziert euch nicht auf einen negativen Test. Etwas Glück gehört auch dazu. 
Ausserdem kann der Zyklus durch zu viel Stress unregelmässig werden. 

Leider ist das Schwangerwerden bei PCOS, Endometriose, bei einem durch Hormone verwirrten Körper oder bei fortgeschrittenem Alter nicht so einfach. Damit habe ich keine Erfahrungen und bin auch keine Ärztin. Dieser Blogpost ist auch keine Garantie schnell schwanger zu werden. Seinen Körper zu kennen und sich gut um sich selbst zu kümmern ist aber in jedem Fall wichtig und empfehle ich daher sehr.

PS: Ihr dürft gerne über mich denken was ihr wollt. Es hat wirklich viel Überwindung gekostet, darüber zu schreiben. Aber dann habe ich gedacht: Ist doch etwas Natürliches. Jeder von uns ist so entstanden - aus einer befruchteten Eizelle. Wenn ich bloss nur einem einzigen Paar damit helfen kann, dann hat es sich gelohnt. Ausserdem sollen der weibliche Körper oder die weibliche Sexualität keine Tabus mehr sein.

Fändet ihr einen Artikel über „Verhütung / wie wir verhütet haben“ wertvoll? Kennt ihr euren Zyklus?

Vanessa

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